An Flaschenfischer.

Es bleiben unbemerkt doch Gestalt und Pfad;
Wie Wild durch Wälder streift in dem Morgentau
Geschickt zu reichen Weidegründen,
Still auch die Pirsch auf das Flaschengold, das

Da lockt in Tiefen. Blind und geduldig schürft
Die Hand, die freudig fiebernd vom Finderglück
Vorwärts sich tastend packt, was fester
Griff ihr als Beute entdecken könne.

Du birgst bei Dir Gefäße von hellem Nichts
Erfüllt, o großer Wilderer kleiner Tat;
So tief der Hunger, rastlos unsre
Tage von glänzendem Glück getrieben!

2 Kommentare zu “An Flaschenfischer.

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