Warte (2).

»Schlimmer noch, wenn es mich ungewappnet entdeckt, wenn jene Mechanik einsetzt, vor der ich doch gerade die Eine bewahren will! Es waren die Konquistadoren, die das Neue Land erst verwüsten mussten, um es in Besitz zu nehmen. Aber diese Eine will ich schützen: Davor, dass sie den Riss, den mein jähes Dasein in ihr verursachen müsste, erleidet, dass sie mir ihr Lächeln schenken muss, das dann ein automatisches Lächeln ist (wie bin ich eifersüchtig auf alles, das etwas von ihrem Glanz erhascht!). Wie furchtbar wäre es, wenn ich spürte, wie hinter ihrem Rücken das Gesicht ins Ausdruckslose zurückgleitet, während die Begegnung mit mir ihren Tag begleitet.«

»Aber ist es nicht das, was man möchte, dass der andere immerzu an einen denkt?«, warf ich ein. Da murmelte Paul Fehm etwas von Zeitungsseelen und anderen Dingen, die ich, auch wenn ich sie kaum verstand, hier nicht wiedergeben möchte. Es dauerte eine Weile, bis er sich mir wieder zuwandte.

warte2

————

Teil 3 folgt.

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