Fliegen und Wein.

Die Nacht floss einfach so davon, der Morgen stahl sie blass aus dem Fenster und machte den Tabakrauch silbern. Hier sitze ich, schlaflos, sicher, dass der Tag zerrissen und kraftlos wird (arbeiten gehen – aber warum noch, ich habe schon so lange keinen Hunger mehr) und denke an Fliegen und Wein.

M. ging um drei. Ich habe eine verschimmelte Zitrone zur Tonne gebracht, als ich sie noch hinausbegleitete, und sagte nichts und sie schwieg.

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3 Kommentare zu “Fliegen und Wein.

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